Ergebnisse

Marco Graulich in den Bezirkstag

Sonntagsfrage

10. Jan. 19

  • Union 29% Union
  • SPD 15% SPD
  • Linke 14% Linke
  • Grüne 9% Grüne
  • FDP 9% FDP
  • AfD 20% AfD
  • Sonstige 4% Sonstige

Quelle: Infratest dimap

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    geografische Auf­be­rei­tung von Wahl­er­geb­nis­sen

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Umfragen

Berlin, 22. Januar 2019

Nach 100 Jahren Wahlrecht bleiben Frauen in der Minderheit

Nach der Revolution von 1918/1919 wurde in Deutschland das gleiche Wahlrecht für Frauen und Männer eingeführt. Andere europäische Länder taten sich in dieser Hinsicht deutlich schwerer. So durften in Frankreich erst 1945 beide Geschlechter wählen und die Schweiz kennt auf Bundesebene sogar erst seit 1971 das Frauenstimmrecht. Bei der Wahl zur deutschen Nationalversammlung 1919 waren knapp neun Prozent der gewählten Abgeordneten Frauen. Im Vergleich dazu waren Frauen bei der jüngsten Bundestagswahl 2017 deutlich erfolgreicher. Knapp 31 Prozent der Gewählten sind weiblich, was in etwa die Verhältnisse bei den Kandidaturen und den Parteimitgliedschaften widerspiegelt. Beim Wahlverhalten nach Geschlecht weisen zwei Parteien deutlich Unterschiede auf, wie die repräsentative Auswertung des Bundeswahlleiters zeigt. So erhält die AfD bei den Männern fast doppelt soviel Zuspruch wie bei den Frauen. Dagegen sind die Unionsparteien bei Frauen deutlich beliebter.Obwohl 52 Prozent der Wahlberechtigten weiblich sind, bleibt die aktive Politik somit eher eine männliche Domäne. Über die Gründe kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Blick auf die in den Wahlkreisen direkt gewählten Abgeordneten, bei denen eine der SPD-Abgeordnete Thomas Oppermann eine strikte 50-Prozent-Quotierung ins Gespräch gebracht hat. Hier sind die Männer bisher mit 79 Prozent sehr deutlich in der Mehrzahl. Noch krasser ist das Verhältnis bei den zumeist direkt gewählten kommunalen Spitzenämtern der Kreise und kreisfreien Städte. Mehr als neunzig Prozent sind männlichen Geschlechts, was ziemlich genau dem Anteil in der vor 100 Jahren gewählten Nationalversammlung entspricht.