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Umfragen
Berlin, 30. Januar 2012
SPD holt in Ostdeutschland kräftig auf
Mit nur 17.9 Prozent in Ostdeutschland wurde die SPD bei der Bundestagswahl 2009 vernichtend geschlagen. CDU mit 29.8 Prozent und DIE LINKE mit 28.5 Prozent waren weit enteilt und machten den ersten Platz unter sich aus, was sich auch in der mageren Bilanz von nur fünf Wahlkreisen für die SPD widerspiegelte. Inzwischen hat sich der Trend umgekehrt. Neben dem kräftigen bundesweiten Aufwind, der die Sozialdemokraten in den Umfragen wieder an die 30-Prozent-Marke geführt hat, verzeichnen die Demoskopen noch ein zusätzliches Plus für die SPD im Osten. Die Linkspartei fällt dort besonders weit auf etwa 20 Prozent zurück, während sich CDU und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Entsprechend zeigt die aktuelle Wahlkreisprognose von election.de, dass die SPD zahlreiche Wahlkreise hinzugewinnen könnte, während DIE LINKE außerhalb Berlins keine Direktmandate mehr gewinnen würde. Insgesamt bleibt die CDU/CSU vorne, die im Bundestag auf 236 Sitze käme. SPD mit 196 und GRÜNE mit 94 Sitzen hätten zusammen keine Mehrheit, da auch eine 41-köpfige Fraktion der PIRATEN im Bundestag säße. DIE LINKE hätte 50 Abgeordnete.
Quelle: election.de

36% Union
29% SPD
3% FDP
7% Linke
15% Grüne
6% Piraten
4% Sonstige